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Das Veilchen (Musik Siegfried Zabransky, Text J.W. von Goethe) (03-17)



Text: Johann Wolfgang von Goethe verfasste das Gedicht 1774. Veröffentlich wurde es 1775.
Vertonungen: Der Text wurde bereits mehrmals vertont: von Johann Friedrich Reichardt (1783), Wolfgang Amadeus Mozart (1785, KV 476), Anton Steffan, Johann Andre, Anna Amalie von Braunschweig). Ja, und jetzt habe ich es spontan gewagt, eine neue Version hinzuzufügen – ohne dass ich mir die vorhandenen Melodien anhörte, um mich nicht beeinflussen zu lassen.

Das Veilchen
Ein Veilchen auf der Wiese stand,
Gebückt in sich und unbekannt;
Es war ein herzig’s Veilchen.
Da kam eine junge Schäferin
Mit leichtem Schritt und munterm Sinn
Daher, daher,
Die Wiese her, und sang.
Ach! denkt das Veilchen, wär’ ich nur
Die schönste Blume der Natur,
Ach, nur ein kleines Weilchen,
Bis mich das Liebchen abgepflückt
Und an dem Busen matt gedrückt!
Ach nur, ach nur
Ein Viertelstündchen lang!
Ach! aber ach! das Mädchen kam
Und nicht in Acht das Veilchen nahm,
Ertrat das arme Veilchen.
Es sank und starb und freut’ sich noch:
Und sterb’ ich denn, so sterb’ ich doch
Durch sie, durch sie,
Zu ihren Füssen doch!

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